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Informationen zur geplanten Deponie Buech: Was gibt es zu verdienen, wer bezahlt den Preis?

Die geplanten Entschädigungen an die Grundeigentümer betragen CHF 2.50 per M/3 oder Total rund 5,5 Mio. Die Gemeinde Herznach soll pro M/3 CHF 1.50 erhalten. Dies sind pro Jahr zirka CHF 180‘000.- oder 127.50 pro Einwohner. Die Gemeinde Ueken bekommt kein Geld.

Die Betreiber verrechnen den Kunden die Entsorgung pro M/3. Die Verrechnung an die Kunden pro M/3 beträgt je nach Deponie CHF 16.- bis 20.-, Tendenz steigend. Zieht man die Betriebskosten der Deponie, die Entschädigung der Grundeigentümer sowie der Gemeinde Herznach zusammen bleibt ein fetter Gewinn für die privaten Unternehmer der arge arf.

Doch wer zahlt den Preis dafür? Die Lebensqualität der Einwohnerinnen und Einwohner von Herznach und Ueken wird während 15 bis 20 Jahren massiv leiden. Die Standortattraktivität wird leiden. Dies werden auch die Gemeinden mit Auswirkungen auf die Steuereinnahmen spüren.

Welche Folgekosten werden auf die Gemeinden zukommen? Für die Sanierung der Strassen sind die Gemeinden verantwortlich. Zum Beispiel musste die Gemeinde Ueken einen grossen Beirag an die Sanierung der Zeiherstrasse bezahlen. Von den Befürwortern hören wir nur die Einnahmen, aber was bleibt unter dem Strich?

Die Immobilienpreise der Herznacher und Ueker Hausbesitzer werden sinken. Liegenschaften werden während des Deponiebetriebs nur mit erheblichen Verlusten verkauft werden können.

 

 

Die Zusammenstellung (Reihe „Informationen zur geplanten Deponie Buech“) wurde aus verschiedenen Quellen zusammengestellt. Dazu zählen die Informationen der Befürworter und eigene Recherchen.

Stand 5.5.2015

Weitere wichtige Informationen, Bemerkungen oder Korrekturen bitte an info@erhalt-buech.ch oder Kommentar (unten).

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