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Informationen zur geplanten Deponie Buech: Noch mehr Verkehr!

Die Verkehrsberechnungen werden gestützt auf AGIS angegeben. Bei den Anzahl Fahrzeugen wird bis 2014 keine Aufteilung PW und Schwerverkehr gemacht.

  • Fahrzeugzählung K107 Autobahn Richtung Ueken 2008: 7‘363 Fahrzeuge/Tag
  • Fahrzeugzählung K107 Autobahn Richtung Ueken 2012: 10‘700 Fahrzeuge/Tag
  • Fahrzeugzählung K107 Autobahn Richtung Ueken 2015: 12’598 Fahrzeuge/Tag
  • Steigerung der Verkehrsbelastung Hauptstrasse Ueken/Herznach 2008 bis 2015:              5235 Fahrzeuge/Tag = + 71.1% Mehrverkehr
  • Die Spitzenbelastung zwischen 17.00 und 18.00 beträgt 2015 1’323 Fahrzeuge oder              22 Fahrzeuge pro Minute. Diese fahren auch durch die Gemeinden Ueken und Herznach.

Neu wurde 2015 auf der Hauptstrasse Herznach (K480), i de Felse auch eine Fahrzeugzählung inklusive LKW durchgeführt. Diese zeigt von Montag bis Freitag 11’649 Fahrzeuge/Tag. Davon sind 842 LKW pro Tag.

  • Fahrzeugzählung K480 Herznach Richtung Zeihen 2008: 1‘007 Fahrzeuge/Tag
  • Fahrzeugzählung K480 Herznach Richtung Zeihen 2015: 1‘330 Fahrzeuge/Tag

Die Herkunft der LKW wird aktuell mit ca 90% aus Richtung Frick und ca 10 % aus Richtung Zeihen angegeben. Da mit dieser Deponie sehr viel Geld verdient wird, kann eine intensivere Nutzung aus anderen Regionen nicht ausgeschlossen werden.

In der ganzen Verkehrsbeurteilung der Gutachten wurde die Situation der Einmündung Zeiherstrasse auf die Hauptstrasse nicht berücksichtigt. Zu Verkehrszeiten ist es schwierig, in Richtung Herznach auf die Hauptstrasse einzubiegen. Noch grössere Probleme ergeben sich fürs Postauto und LKW. Das Postauto wird bei Stosszeiten den Fahrplan nicht einhalten können und Fahrgäste in Herznach den Anschluss verpassen. Diese Situation würde sich durch den Deponieverkehr massiv verstärken. Sollten Strassensanierungen nötig werden, so wird der Steuerzahler der Gemeinde mit Kosten belastet. Der Deponiebetreiber als Verursacher würde nicht zur Kasse gebeten.

Bei allen Gutachten wird eine regelmässige Verteilung auf 220 Arbeitstage à 45 Fahrten gerechnet. Dies wird aber nicht so sein! Tatsache ist, dass eine Aushubdeponie grosse Saison- und Wetterschwankungen hat. So ist ein Hauptbetrieb von 8 Monaten = ca 175 Tage wahrscheinlicher. Dies ergibt dann ein Durchschnitt von zirka 60 Fahrten x 2 mit Spitzenbelastungen bis 100 Fahrten x 2. Dies wird in den Gutachten grosszügig verschwiegen.

Die Zusammenstellung (Reihe „Informationen zur geplanten Deponie Buech“) wurde aus verschiedenen Quellen zusammengestellt. Dazu zählen die Informationen der Befürworter und eigene Recherchen.

Stand 14.2.2016

Weitere wichtige Informationen, Bemerkungen oder Korrekturen bitte an info@erhalt-buech.ch oder Kommentar (unten).

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